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Vodafone in Ungarn wegen unerlauteren Geschäftspraktiken verurteilt |
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Written by dashconsult.com
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Friday, 01 October 2010 |
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Am 10.09.2010 hat das ungarische Wettbewerbsamt (GVH) die Vodafone Hungary Mobil AG. wegen unerlauteren Geschäftspraktiken gegenüber den Verbrauchern für Bezahlung von ca. 245 T€ Bußgeld verurteilt. Sie hat irreführende Werbeinformationen über ihr „Internet Basic Paket“ zwischen 02.05.2009 -31.06. 2009 gegenüber den Verbrauchern erteilt. Obwohl das Unternehmen schnell die Bedingungen seiner Internetdienstleistung nachgebessert hat galt als erschwerender Umstand, dass ihm wegen seinen Geschäftspraktiken in den letzten Jahren schon mehrmals Rüge erteilt wurde.
Der innovative Markt für Infokommunikation genießt sehr Jahren die Aufmerksamkeit des ungarischen Wettbewerbsamtes, weil der Verbraucher hier mit dem Wettbewerb von starken Marken konfrontiert ist und vor allem langfristige Verträge unterschreibt, wovon er sich nur mit Bußgeld ablösen kann. Im Falle von nicht optimalen oder unbewussten Entscheidungen muss der Verbraucher mit hohen Verlusten rechnen. Seit 2004 bezahlen die ungarischen Telekommunikationsunternehmen jährlich ca. 330-410 T€ Bußgeld wegen irreführender Werbung gegenüber den Verbrauchern. Solange im 2009 die drei größten TK-Anbieter insgesamt 224 T€ Bußgeld wegen unerlauteren Geschäftspraktiken bezahlt haben, muss in diesem Jahr allein die Vodafone 245 T€ Bußgeld entrichten.(Gegen den Beschluss ist Berufung zulässig.) |